Unterharz

Vom Süden gelangt man in den Unterharz mit sein fruchtbaren Auen und sein grünen Hügeln, die sich bis weit nach Sangerhausen erstrecken. Hier gibt es genau so viele kleine Orte, die vom Fremdenverkehr noch nicht entdeckt sind, wie man es sich vorstellt.

Im Jahr 2008 haben 2,6 Mill. Reisende einen Kurzurlaub in Sachen Anhalt gemacht. Laut Aussage der Touristik Marketing Gesellschaft waren das im Schnitt 2 – 3 Tage. Einige der Reisenden waren auch im Harz unterwegs, um die Natur real erleben zu können und das reichhaltige Angebot vor Ort erleben zu können.
Die Touristik Marketing Gesellschaft möchte den Harz mit seiner reichen Geschichte noch bekannter machen. Auch der Unterharz mit seinen vielen Harzorten soll davon profitieren.

Blick zu Schloß

Blick zum Schloß

Im Unterharz sind die Attraktionen nicht so groß wie im Oberharz oder im Ostharz. Dafür sind aber besonders spektakulär, wie das eiserne Josephskreuz bei Stolberg oder das Rosarium in Sangerhausen, um nur zwei hier zu erwähnen.

Vor dem Rathaus in Stolberg thront ein Denkmal von Thomas Mann, dass 1989 zu seinem 500 Geburtstags errichtet wurde. Das Rathaus hatte früher 12 Türme, 52 Fenster und 365 Fensterscheiben. So funktioniert es als Kalender was einmalig in der Geschichte ist.
Die grausigen Erinnerungen sind schon Jahrhunderte vorbei, gehören aber zu Stolberg da zu. Hier sind die Scheiterhaufen zur Zeit der Hexenverfolgung gemeint, die 1657 ein Ende fanden.Das Josephskreuz ist das größte Eiserne Kreuz der Welt, es ist 38 Meter hoch und wird auch der Harzer Eifelturm genannt. Von hier kann man weit ins Harzland hinein schauen. Es gehört mit zu den Touristenattraktionen von Stolberg.

Das Josephskreuz

Das Josephskreuz

Der Südharz wird auch von mehreren Höhlen durchzogen, die fast alle verschlossen wurden. Bei Geologen treffen Sie natürlich auf rege Begeisterung und Vorscherdrang.
Bei einem Besuch in Uftrungen sollte man unbedingt in Deutschlands größter Gipshöhle vorbei schauen. Im Kriege war hier die Außenstelle des KZ Doras untergebracht, wo Häftlinge sich für die Rüstungsindustrie zu Tode schufteten. Deshalb haben die Amerikaner die Höhle gesprengt. Ab 1954 wurde sie wieder zugänglich gemacht und ist heute bekannter denn je.

Sangerhausen war eine reine Industriestadt mit Bergbau, wie in allen Harzorten. Einen Ruf ganz andere Art erhielt Sangerhausen 1903. Die Rosenstadt, seit 1993 heißt es Europa Rosarium. Hier blühen viele Rosengehölzer, die ganze Besucherscharen nach Sangerhausen locken. Bis weit über den Harz kennt man die einstige Industriestadt Sangerhausen als Rosenstadt. Auch das Mamut ist in Sangerhausen zuhause, wo es schon seit DDR-Zeiten im Museum zu besichtigen ist.

Die Harzbahn

Die Harzbahn

Harzgerode

Harzgerode

Harzgerode

Harzgerode

Von Sangerhausen aus geht es weiter auf der Straße der Romanik ins Mansfelderland am östlichen Harzrand. Weiter geht es nach Harzgerode durch Luftkurorte des Harzes, in denen man in Jedem verweilen sollte. Leider reicht dafür unser Jahresurlaub nicht aus. In Harzgerode findet man die Perle im Selketal, Alexisbad, eine der ältesten Harzsiedlungen.

Alexisbad

Alexisbad

Wellness

Wellness

Nordhausen, die Industriestadt, gilt als südliches Tor zum Harz. Hier befinden sich der Hölzerne Roland und der Dom zum Heiligen Kreuz. Dieser wurde vor Hunderten Jahren ca. 961 gegründet. Von Norhausen aus kommt man über Wanderweg an einigen Harzsiedlungen vorbei, wie Kelbra, bis man im Naturpark Kyffhäuser angelangt ist. Hier möchte ich nur das Kyfhäuserdenkmal erwähnen.

Eine Reise ist der Unterharz immer Wert, egal ob Sie an langen Wochenende hierher kommen oder nur mal kurz eine der schönen Harzstädte besuchen. Wer einmal im Harz war wird es vom Kulturellen und von der Geschichte her nicht bereuen. Für Leib und Seele wird in jedem Harzort nach Harzeküche gesorgt. Die Gastfreundlichkeit der Menschen hier ist genial undfreie  Ferienhäuser im Harz findet manfür einen Kurzurlaub.

Quellennachweis:Bilder: Pixelio