Harzreise

Blick vom Hexentanzplatz

Blick vom Hexentanzplatz

Unsere Harzreise hat uns jetzt nach Thale verschlagen, der Ausgangspunkt für Wanderungen in das Bodetal, wo man von der Landschaft erst einmal aufgesaugt wird und einige Zeit bleiben sollte.  Der Historische Kern befindet sich auf dem Gelände  Wendhusen, was um  825 gegründet  wurde. Über Jahrhunderte hat  sich die Bode durch das Granit gearbeitet  und so ein Tal geschaffen, dass  in seiner Schönheit nichts offen lässt. Wenn man nach Thale kommt ist man erst einmal von der reichen Vielfalt fasziniert und begeistert. Nicht nur die Tier und Pflanzenwelt begeistern einen, auch die gigantischen Granitfelsen, die sich abwechselnd die Handreichen und im Einklang mit der Natur sind. Seit 1818 wurde das Bodetal  durch ein Fußsteig bis hin in den Hirschgrund erschlossen, wo es ab 1865 weiter bis zum Treseburg ging. Die preußische Regierung  erkannte, dass man das Bodetal schützen müsse und machte dies per Gesetzt 1899 rechtskräftig. Seit 1937 wurde es zum  Naturschutzgebiet .Bei der Harzreise erfährt man ,das,das Bodetal ist weit über die Grenzen des Harzes bekannt und deshalb reist der Strom der Besucher nie  ab. Wer hier sein Urlaub verbringt sollte mindestens zwei Wochen buchen, damit er alles  erleben und in sich aufsaugen kann. Damit man das ganze Jahr davon leben kann.

Skipiste in Thale

Skipiste in Thale

Die Roßtrappe  zu bewandern ist ein muss bei einer Harzreise,  was man aber auch anders lösen kann. Seit 1980 kann man von Thale aus  in kürzester Zeit mit dem Sessellift   hinauffahren. Oben angekommen, geht es weiter an  dem  Sagenumworbenen Hufabdruck, der vom Sprung  der Königstochter Brunhilde bei ihren Sprung  ihre Pferdes über den Abgrund hinterlassen worden sein soll.

Der Aufstieg zum Hexentanzplatz ist sehr anstrengend und Kraftraubend bei meiner Harzreise. Man benötigt so 2 Stunden bis man angekommen ist, nur für  Stadtmenschen wie ich einer bin*grins*.
Die Walpurgisnacht und der Hexensabbat erfreuen sich seit 1990 wieder  einer großen Beliebtheit. Ein Tipp, unbedingt  die Walpurgishöllen besuchen, damit man das Gruseln das Jahr über auch noch  spürt.

In Thale kann man Theater nicht nur in der Walpurgisnacht sehen sondern auf der Naturfreilichtbühne, die  1903 ins Leben gerufen wurde. Der Tierpark auf dem Hexentanzplatz ist mit Einheimischen Tieren gut belegt.

Südöstlich von Thale liegt Gernrode, das durch seine Stiftkirche St. Cyriakus  sehr bekannt geworden ist.

©Detlev-Beutler/Pixelio

©Detlev-Beutler/Pixelio

Ballenstedt, die alte Residenzstadt, hat viele Zeugen aus den früheren Jahrhundert und einen modernisierten Historischen Altstadtkern, der zum verweilen und bestaunen der alten Bauwerke einlädt. Der große und schöne Schloss Garten, das Schlosstheater am Schlosstheaterplatz zeugen von der  großen Zeit der alten und jungen Residenzstadt.

In Meisdorf der Nachbar Ort von Ballenstedt  hat man sich auf ganz andere Besucher eingestellt. Der Golfclub Schloss  Meisdorf  e.V. hat hier seine Türen geöffnet. Speisen kann man hier wie zu Kaisers Zeiten.  Die Luxusanlage mit ihren 18 Löchern  ist vollkommen intrigier und bringt dem Ort viele Sportbegeisterte Golfer, die an den Turnieren regen Anteil nehmen jedes Jahr.

Luxus  gab es vor vielen Jahren auch auf der Burg Falkenstein, die in einiger Entfernung zu Meisdorf zu sehen ist. Es ist die mit Abstand schönste und am besten erhaltene Burg im Harz. Sie thront weit oben auf einen Felsen und beim Aufstieg denkt man immer mal dass man sich verlaufen hat. Die mittelalterliche Burg wurde im 12  Jahrhundert errichtet und oft umgebaut.

Ich konnte hier nicht alle Ecken und Harzorte beschreiben oder zusammen tragen, da es zu Umfangreich ist. Der eine oder der andere wird sagen, dass noch viel oder nur etwas fehlt . Es soll nur ein Einblick in den Harz und ein kurzer Auszug aus dem reichhaltigen Naturangebot seines Naturparks sein.  Eine Harz Stadt auf meiner Harzreise habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben, es handelt sich um Quedlinburg.

Winterlandschaft

Winterlandschaft

Schloß vom Quedlinburg

Schloß vom Quedlinburg

Rathaus Quedlinburg

Rathaus Quedlinburg

Um Quedlinburg ranken sich soviel Geschichten und Mühte. OEs fing an in den frühen Jahrhunderten mit den Schätzen und geht bis in die Neuzeit mit seinem Domschatz. Geburtsort des ersten deutschen Reiches zu sein wetteifert Quedlinburg mit Goslar heute noch. In der  Pracht steht Quedlinburg Goslar um nichts nach. Hier sind Fachwerkhäuser zu sehen, die Jahrhunderte von Jahren von existieren. Sie werden hier kein Dach finden, dass aussieht wie das andere. Die Giebel sind alles für sich Unikate. Quedlinburg hat wahrscheinlich eins der ältesten Fachhauswerke in Deutschland, welches um 1300 erbaut wurde.

Am Rathaus auf dem Marktplatz sieht man den Roland, das Symbol für Unabhängigkeit und Erfolg. Vom Marktplatz aus geht’s hoch zum  Quedlinburger Schloss. Das ehemalige  Damenstift  entschädigt einen mit einem wunderschönen Blick auf das Dächermeer von Quedlinburg.

Quellennachweis:Bilder: Pixelio