Wandern in der Eifel

Burgruine bei Manderscheid

Burgruine bei Manderscheid

Ich hatte mir vorgenommen von Manderscheid nach Daun zu laufen.

Wander in der Eifel entlang des Lieserpfad  wollte ich.  An einem Samstagmorgen ich bin dann früh los. Es war noch nebelig hier im Tal in Manderscheid. Ich habe extra den Umweg genommen an der alten Gerberei vorbei, weil man  von dort einen wunderbaren Ausblick auf die  Burgen hat. Sie lagen noch im Morgendunst, und darüber lachte schon die Sonne. So wie es aussieht sollte es ein schöner Tag werden. Von dort aus bin ich den Lieserpfad entlang gelaufen. Ein sehr schöner Wanderweg, der selbst für mich als Flach-Land-Läufer  sehr gut zu laufen ist. Der Wanderweg gehört zur großen Eifelroute von Erftstadt nach Trier.
Nun aber der Reihe nach. Zuerst geht es ein ganzes Stück durch den Wald, wobei man die Lieser von unten rauschen hört und auch sehen kann. Der Weg ist etwas steinig aber sehr schön zu laufen. Nach einer kleinen Anhöhe kommt man an die Rulandshütte. Von dort hat man einen wunderschönen Ausblick über das ganze Tal. An dem Morgen, war ich noch über den „Wolken“ und darüber schien die Sonne. Im Herbst, wo das Laub der Bäume schon schimmert, sah es besonders gut aus. Es hatte was von Indian Summer die Bäume so zu sehen.

Dann kommt man aus dem Wald auf eine wunderschöne Lichtung, wo man mit viel Glück um diese Jahreszeit Rehe sehen kann. Ich habe nur eins laufen gesehen. Von dort wieder in den Wald wo sich ein schöner breiter Weg schlängelt. Dieser endet an einer Brücke, wo auf der anderen Uferseite eine wunderschöne große Holzliege steht. Sie ist so groß, dass dort bequem 2 Menschen nebeneinander Platz haben. Dort sollte man unbedingt verweilen, und sich ein wenig die Sonne auf den Körperscheinen lassen. Dem Rauschen der Lieser zuhören, das Rauschen der Bäume.
Man kann glatt die Zeit vergessen beim wandern in der Eifel. Dort kann man sich wunderschön wegträumen, ich hab die Erfahrung machen dürfen.

Nach einer kleinen Anhöhe kann man, wer möchte, kurz einen Abstecher zum Eckfelder Trockenmaar machen. Der ist nur 200 m entfernt von dem Hauptweg. Der Hauptweg ist nun auch ein Lehr Weg für Vogelkunde werden auf Tafeln verschiedene hier einheimische Vögel vorgestellt.

Eifel Maare

Wieder zurück zum Hauptweg. Dort geht es wieder hinein in den Wald, einem wunderschönen Tannenwald. Dort riecht es richtig gut, besonders jetzt wo die Förster einige Tannen frisch gefällt haben. Und wenn man ganz still ist hört man die verschiedenen Vögel sich unterhalten. Dann geht es wieder ein Stück, wo man immer mal wieder diesmal auf der linken Seite einen wunderschönen Ausblick. Dort sah ich dann den letzten Morgendunst, hauchzart hing er dort noch in einem Tal.

Auch diesmal überkam es mich, da die Aussicht einfach herrlich war die bunten Bäume diese Farben.

Anschließend ging es wieder in ein Stück Wald zurück, wobei man drauf achten sollte Schuhe mit guten Sohlen zu tragen da jetzt im Herbst die Blätter sehr rutschig sein können. Ich hatte glücklicherweise meine rutschfesten Dockers Schuhe an.

Nach dem ich wieder mal die Lieser überquert habe beginnt eine sehr schöne fast ebene Strecke entlang einiger Wiesen. Schafe und Rinder grasen an den Seiten. Diesmal sieht man die Laubbäume auf der rechten Seite, wie eine große Skyline kamen sie mir vor.

Nach diesem Weg kommt man an einer Landstraße, diese überquert man und kommt zur Mühle. Dort kann man eine kleine Rast machen.

Jeder Besucher wird sehr freundlich von einem tolpatschigem Berner Sennenhund begrüßt. Und wer keinen Hund mag freut sich dann bestimmt über den faulen getigerten Kater, der dort in der Sonne sich ausruht und sich über jede Streicheleinheit freut.

Dort gibt es einen kleinen Kinderspielplatz und Ponys zum  streicheln. Wer möchte kann einen Kaffee trinken, weil es ungefähr Halbzeit ist. Das gröbste ist geschafft.Natürlich werde ich weiter wandern in der Eifel um die Natur in mir aufzusaugen.