WM 2010 Südafrika

Kapstadt

Kapstadt

Kapstadt ist die älteste und zugleich schönste Stadt Südafrikas. Der mächtige Tafelberg schützt den Ort, die weißsandigen Strände im Süden und Westen bilden einen malerischen Kontrast dazu.

Kapstadt, 1652 gegründet, liegt auf einer Halbinsel mit dem legendären Kap der Guten Hoffnung an seiner Spitze, das von der Brandung umtost in den Atlantik hineinragt. Die Besucher der Stadt schwärmen von ihrem Flair: der Mix aus historischen kapholländischen und modernen Bauten, die entspannte Lebensweise der Bewohner, die Victoria & Albert Waterfront mit ihren zahllosen Geschäften, Restaurants, Kinos und Theatern, die herrlichen Sandstrände am Atlantik und das reizvolle Umland. Den schönsten Blick auf das Zentrum und den Hafen von Kapstadt haben Besucher natürlich vom Tafelberg, auf den bequem eine Seilbahn hinaufführt. Alternativ bieten sich Lion’s Head und der Signal Hill als Aussichtspunkte an, denn von hier bekommen Motivjäger auch den Table Mountain selbst vor die Linse. Die Kapregion ist wegen des immer milden Klimas angenehm zu bereisen; ihre Flora ist eine der artenreichsten der Welt, zu bewundern im Cape Peninsula National Park und Tyberg Nature Reserve. Im Umland von Kapstadt erstrecken sich Wein- und Obstanbaugebiete sowie Getreidefelder. An der Küste können Robben, Wale und Pinguine beobachtet werden.

Aktivitäten in Südafrika

Kapstadt und Sport sind fast synonym. Es gibt nichts, was Bewegungsfreudige hier nicht machen könnten: Golf, Wassersport, Bergsteigen, Wandern. Wem das nicht reicht, dem werden die verschiedensten Möglichkeiten geboten, den Adrenalinausstoß zu erhöhen.

Natur in Südafrika

Natur in Südafrika

Mit dem Tafelberg im Rücken und dem Atlantik vor der Nase besteht kein Mangel an sportlicher Betätigung. Routen hoch auf den Tafelberg sind zahlreich, aber alle kein Spaziergang – mindestens vier Stunden dauert der Aufstieg. Wanderer und Bergsteiger werden durchaus gefordert. Da Golf in Südafrika Breitensport ist, finden Freunde des gepflegten Grüns in jedem Vorort von Kapstadt und überall in der weiteren Umgebung einen Platz. Sogar einen Hallengolfplatz hat die „Mothercity“ zu bieten. Wassersport jeder Art ist an den Küsten um Kapstadt möglich: Hochseefischen, Segeln, Tauchen und vor allem Surfen. Die oft heftigen Winde am Kap schaffen ideale Bedingungen. Allerdings ist die Atlantikküste nur für Hartgesottene zum Schwimmen geeignet. Kalte Meeresströme aus der Antarktis lassen einfach kein behagliches Badewannengefühl aufkommen.
Die Kapregion ist inzwischen ein Zentrum des Adrenalin-Sports: Abseiling vom Tafelberg, Haitauchen im Käfig in Gaansbaai, Paragliding über Hermanus und viele ungewöhnliche Dinge mehr werden angeboten.

Essen & Trinken in Südafrika

Die typische Küche Kapstadts ist kapmalaiisch, ein Mix aus holländischen und und südostasiatischen Geschmacksrichtungen. Der Atlantik bereichert die Speisekarten mit Fisch und Meerestieren und das Hinterland steuert Fleisch, frisches Gemüse, Obst und Wein bei.

Der Einfluss der Malaien am Kap ist deutlich zu schmecken, etwa in Gerichten wie Babotie, einer Pastete aus Lammhackfleisch mit Curry und Kartoffeln, Bredies, einer Art Gemüseeintopf, oder Curry. Fast alle Restaurants in der Kapregion servieren frischen Fisch: Empfehlenswert sind Crayfish, der mit dem Hummer verwandt ist, Kingklip mit festem, weißem Fleisch, Snoek, eine herzhaft schmeckende, aber fettreiche Barrakuda-Art, sowie Perlemoen, eine große Atlantik-Muschel. Natürlich munden auch Gerichte vom südafrikanischen Wild wie Antilope, Strauß und Büffel. Die Restaurant-Meile Kapstadts ist die Kloof Street im Stadtteil Gardens. Hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack und Budget.
Zum Essen trinken die Südafrikaner gerne ein Glas Eiswasser, dazu am liebsten Bier oder den vorzüglichen Wein vom Kap. Gekostet werden sollte auf jeden Fall der Rotwein Pinotage, eine Kreuzung aus Pinot noir und Hermitage, der nur in Südafrika angebaut wird. Mittlerweile aber auch über den Onlineshop Wein-Fachhandel.de erhältlich. Longdrinks mit Brandy und anderen Schnäpsen sind ebenfalls beliebt. Verkauft werden alkoholische Getränke nur in Bottle-Stores und nicht alle Restaurants haben Lizenzen für den Alkoholausschank. In solchen Fällen dürfen Durstige sich ihren Wein selbst mitbringen.

 

Südafrika

Südafrika

Ausgehen in Südafrika

Das Nachtleben in Kapstadt bietet alles von Pubs über Jazz Clubs und Discotheken bis hin zu Kinos und Theatern. Alles zusammen bietet die Victoria & Alfred Waterfront.

Die Waterfront ist Teil der Kapstädter Hafenanlagen. Sie wurden 1990 zum Vergnügungsviertel mit exklusivem Einkaufszentrum ausgebaut. Dutzende von Restaurants, Cafés und Kneipen finden sich hier, ebenso zwei Museen, mehrere Kinos und ein Theater. Ein weiteres großes Kinozentrum mit 16 Leinwänden ist der Cavendish Square. Im District Sixentstehen immer mehr Bars, Restaurants und vor allem Jazzclubs, die sich auch in anderen Vierteln stark verbreiten. Im Vergleich dazu ist die Zahl der Discos eher gering. Die Auswahl an Restaurants mit Musik, eleganten Clubs und einfachen Pubs hingegen ist unüberschaubar.

Land & Leute in Südafrika

Schönes Wetter, herrliche Landschaft, guter Wein – das sind die richtigen Bedingungen für das „savoir vivre“. In die Kapregion zieht es diejenigen, die nicht nur Arbeit, sondern Lebensqualität wollen.

Südafrika

Südafrika

„Schlappstadt“ ist der Spottname, den die geschäftstüchtigen, produktiven Johannesburger Kapstadt geben. Aber der Kapstädter schätzt die Vorzüge seiner Stadt und nutzt jede Gelegenheit, sie zu genießen. Nach dem Ende der Apartheid kommen immer mehr Menschen – auch früher rassisch benachteiligter Bevölkerungsschichten – in den Genuß dieses Privileg der „Mothercity“ zu genießen.
Die Kapregion ist seit Urzeiten bevölkert. Die ältesten Fußspuren eines Homo Sapiens überhaupt haben Forscher bei Langebaan gefunden. Zulugruppen, Hottentotten und Buschmänner wurden von den Weißen Neuankömmlingen, die seit dem 17. Jh. dieses fruchtbare Gebiet in Besitz genommen hatten, mehr und mehr zurückgedrängt. Heute bilden nicht mehr die Schwarzen die Mehrheit der Bevölkerung, sondern die Coloureds, gemischtrassige Nachfahren der ersten holländischen Siedler, Ureinwohner (Khokhoi) und Malaien, die im 18. Jh. als Sklaven nach Südafrika gebracht wurden.

Einreisebestimmungen:
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die touristische Einreise einen noch mindestens 30 Tage über den Aufenthalt hinaus gültigen (auch vorläufigen) Reisepass für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen. Bei der Einreise wird ein kostenloser Einreisestempel (visitor’s permit) erteilt, der eine freie Seite im Pass benötigt und für einen Aufenthalt bis zu 3 Monate berechtigt. Außerdem müssen Unterlagen, die den Zweck und Dauer des Aufenthalts bestätigen (wenn zutreffend) vorgelegt werden sowie gültige Rück- oder Weiterreisetickets und teilweise auch eine Bargeldhinterlegung.
Kinderausweise müssen auch bei Kindern unter zehn Jahren ein Lichtbild enthalten, der Eintrag in den Reisepass eines Erziehungsberechtigten wird nicht anerkannt. Seit dem 1. Januar 2006 wird der bisherige Kinderausweis nicht mehr ausgestellt und nicht mehr verlängert. Dann muss für die Einreise ein eigener Kinderreisepass oder Reisepass vorgelegt werden, der noch mindestens 30 Tage über den Aufenthalt hinaus gültig ist und über mindestens eine freie Seite für Sichtvermerke verfügt. Obwohl das Gesetz für alleinreisende Minderjährige das Vorlegen einer schriftlichen Einverständniserklärung (sog. „letter of consent“) beider sorgeberechtigten Elternteile für die Einreise in die Republik Südafrika nicht vorsieht, ist es zu empfehlen, dass alleinreisende Minderjährige ein solches in englischer Sprache verfasstes Schreiben, sowie die Personalien der Person in der Republik Südafrika, die als Vormund auftritt, bei sich haben. Weiterhin, ist es zu empfehlen, dass für Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, eine Zustimmungserklärung des anderen Elternteils oder, falls zutreffend, Nachweis über das alleinige Sorgerecht vorhanden ist.

Für alle Tiere muss eine Einfuhrgenehmigung mindestens acht Wochen vor der Einreise beantragt werden. Dazu müssen ein Gesundheitszeugnis und Tollwutimpfzeugnis vorgelegt werden. Nähere Informationen erhalten Sie bei der zuständigen Vertretung in Deutschland.

EU-Sicherheitsvorschriften für Handgepäck bei Flugreisen
Zum Schutz der Fluggäste gegen die neue Gefährdung durch flüssige Sprengstoffe hat die Europäische Union Vorschriften erlassen, die die Flüssigkeitsmengen beschränken, welche von Fluggästen durch die Sicherheitskontrollstellen mitgenommen werden dürfen. Sie betreffen alle Fluggäste die von Flughäfen der EU und in Norwegen, Island und der Schweiz zu allen Zielen starten. Dies bedeutet, dass an den Sicherheitskontrollstellen die Fluggäste und ihr Handgepäck zusätzlich zu den verbotenen Gegenständen auch nach Flüssigkeiten durchsucht werden. Die Vorschriften beziehen sich jedoch nicht auf Flüssigkeiten, die in Geschäften hinter den Sicherheitskontrollen oder an Bord eines Flugzeuges einer EU-Fluggesellschaft erworben werden.
Es ist nur eine begrenzte Menge Flüssigkeiten im Handgepäck erlaubt. Zu den Flüssigkeiten (z.B. Wasser, Getränke, Sirup und Suppen) zählen auch Gegenstände in ähnlicher Konsistenz, also Gels, Sprays, Shampoos, Sonnenlotion, Öle, Cremes und Zahnpaste. Das einzelne Behältnis darf nicht größer als 100 ml sein. Alle Behältnisse müssen bequem und vollständig in einen durchsichtigen wieder verschließbaren Plastikbeutel mit einem Volumen von 1 Liter passen. Das Verschließen einfacher Plastikbeutel mit Hilfsmitteln (z. B. Gummiband) ist nicht gestattet. Es ist nur ein Beutel je Fluggast gestattet. Die Beutel sind im Handel z.B. als wieder verschließbare 1-Liter-Gefrierbeutel erhältlich. Es ist weiterhin möglich, Flüssigkeiten in das aufzugebende Gepäck zu packen; die Regeln betreffen nur das Handgepäck.
Weiterhin im Handgepäck mitgeführt werden können, sofern sie während des Fluges benötigt werden:
– Babynahrung, -milch oder -saft als Reisenahrung für mitreisende Babys oder Kleinkinder,
– Persönlich verschriebene Medikamente,
– andere, nicht verschreibungspflichtige Medikamente (flüssige Medikamente, medizinische Gels und/oder medizinische Sprays)
– Flüssigkeiten oder Gels für Diabetiker (z. B. Insulin oder auch Säfte).
Die Notwendigkeit dieser Medikamente und Nahrungsmittel ist auf Verlangen der Kontrollkräfte glaubhaft zu machen (z. B. durch ärztliches Attest oder entsprechende Ausweise). Flüssigkeiten, wie Getränke und Parfüme können in Geschäften hinter den Kontrollstellen oder an Bord von Flugzeugen von EU-Fluggesellschaften erworben werden. Wenn diese Waren in einem speziellen versiegelten Beutel übergeben werden, ist es möglich sie während der weiteren Flugreise durch Luftsicherheitskontrollstellen auf anderen Flughäfen der EU mitzunehmen. Diese Flüssigkeiten können zusätzlich zu den mitgebrachten, im wieder verschließbaren 1 Liter-Beutel transportierten, Flüssigkeiten mitgenommen werden. Bei Unsicherheiten sollte die Fluggesellschaft oder das Reisebüro vor Reiseantritt befragt werden.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlung sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, relativ gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Aktuelle Informationen zur Influenza A(H1N1) „Neue Grippe“
Die Weltgesundheitsorganisation WHO teilt mit, dass weltweit mehrere Hunderttausend bestätigte Fälle der „Neuen Grippe“ bei Menschen aufgetreten sind. Am 11. Juni 2009 wurde von der WHO die Pandemiewarnstufe 6 ausgerufen.
Flugreisende müssen an den Zielflughäfen mit verschärften Einreisekontrollen rechnen. Die Maßnahmen sind von Land zu Land unterschiedlich und können beispielsweise folgende Maßnahmen umfassen: Messung der Körpertemperatur, Befragung der Reisenden, Kontrolle der Passdaten nach vorhergehenden Aufenthaltsländern etc. Von örtlichen Behörden werden verstärkt Quarantänemaßnahmen gegen Einzelpersonen oder Gruppen verfügt, wenn Grippesymptome bei der Einreise festgestellt oder (auch zufällige) Kontakte zu Erkrankten nachgewiesen werden können. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in Verdachtsfällen die Einreise verweigert wird. Falschangaben oder Verstöße gegen Quarantänemaßnahmen können bestraft werden.
Reisenden wird empfohlen, die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts sowie die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Alltägliche Hygienemaßnahmen tragen dazu bei, sich vor einer Infektion zu schützen:
– Regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife
– Engen Kontakt mit Kranken meiden
– Menschenansammlungen meiden
– „Hygienisch“ in den Ärmel husten, um seine Hände nicht zu kontaminieren.
– Sogenannte „Hygienemasken“ senken die Menge an möglichen Krankheitserregern, die ihr Träger in die Umgebung ausatmet. Sie können zum Schutz der Mitmenschen ergänzend zu den Basis-Hygienemaßnahmen eingesetzt werden.
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) unter www.rki.de.

Landesspezifischer Hinweis
Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass es seit dem 12. Mai 2008 in einigen der so genannten ,Townships“in den Randgebieten südafrikanischer Großstädte, insbesondere in der Provinz Gauteng, zu massiven gewaltsamen Übergriffen gegen überwiegend schwarzafrikanische Ausländer und ethnische Minderheiten gekommen ist.
Angesichts dieser Umstände wird gegenwärtig dringend davon abgeraten, sich eigenständig oder im Rahmen von begleiteten Führungen in die betroffenen Gegenden zu begeben.

Kriminalität:
Südafrika verzeichnet eine hohe Kriminalitätsrate einschließlich hoher Gewaltkriminalität, vor allem in Großstädten und deren Randgebieten. Daher werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:
– Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss gemieden werden; an Sonntagen sollte man nur in Gruppen in die Innenstädte gehen. Ebenso wird tagsüber zu erhöhter Vorsicht geraten. Auch nach dem Abebben der Gewaltausbrüche gegen Ausländer ausschließlich afrikanischer Herkunft in südafrikanischen Townships im Mai 2008 ist bei Besuchen in Townships erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht angeraten. Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form und nur mit ortskundiger Führung stattfinden.
– Bei Ausflügen in Nationalparks ( u.a. Tafelberg ) und zu den bekannten Sehenswürdigkeiten Südafrikas ( z.B. Rhodes Memorial ) sollte man keine einsam gelegenen Wanderwege benutzen und unbelebte Gegenden meiden. Für Einzelreisende empfiehlt es sich, generell Anschluss bei den meist vor Ort vorhandenen größeren Reisegruppen zu suchen.
– Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse und nur zu Hauptverkehrszeiten).
– Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte und sicheren Transport achten. Einschlägige Reiseführer machen Empfehlungen für Backpacker Hostels; trotzdem ist Vorsicht geboten. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten. Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollte man nicht annehmen. Fälle, in denen „K.O.-Tropfen“ beigemischt werden, werden auch in Südafrika häufiger.
– Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und sog. „smash-and-grab“-Überfällen sollten die Autofenster immer geschlossen und die Türen stets von innen verriegelt sein. Handtaschen, Photoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
– Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die sog. Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen. In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.
– Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind.
– An Geldautomaten ist erhöhte Vorsicht geboten. Neben einfachem Raub und Trickdiebstahl nehmen Manipulationen der Geldautomaten und Missbrauch der Kartendaten zu.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Einreisebestimmungen bei der zuständigen Vertretung des Urlaubslandes oder beim Auswärtigen Amt unter www.auswaertiges-amt.de. Die Kontaktadressen der Ländervertretungen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Impfbestimmungen:
Es bestehen keine Impfvorschriften bei der Direkteinreise aus Europa. Bei Einreise aus einem Infektionsgebiet muss eine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorliegen. Ausgenommen sind Kinder unter einem Jahr.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfbestimmungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fitfortravel.de.

Impfempfehlungen:
Generell: Hepatitis-A/Polio/Tetanus/Diphtherie. In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/Typhus/Tollwut.

Malaria:
Ganzjährig, besonders von Oktober bis Mai herrscht ein hohes Malariarisiko, v.a. in den Tiefebenen der Provinz Mpumalanga im Osten (einschließlich des Krüger National Parks und der benachbarten Parks), der Nord Provinz, im Nordosten von Kwazulu-Natal (v.a. Tembe- und Ndumu-Wildreservat) und im Norden und Nordosten der Limpopo Provinz. Ein geringeres Risiko besteht im restlichen Tiefland der Provinz Kwazulu Natal bis zum Tugela-Fluß im Süden und bis Swartwater. Die Städte und alle übrigen Gebiete gelten als malariafrei.
Da eine Vielzahl von Faktoren das individuelle Malariarisiko festlegen, sollte in einer gründlichen Nutzen-Risiko Abwägung in einem persönlichen Gespräch mit dem Arzt die richtige Malariaprophylaxe individuell festgelegt werden. Reisende in Regionen mit Malariavorkommen, sollten unbedingt eine reisemedizinische Beratung vor der Abreise aufsuchen. Welches Medikament und welche Prophylaxeform (Chemoprophylaxe oder Notfallmedikation) für den jeweiligen Reisenden die Richtige ist, kann dabei durch ein ärztliches Gespräch geklärt werden. Darüber hinaus sollte auf guten Mückenschutz durch langärmelige Kleidung, Sprays und Moskitonetze geachtet werden. Alle Reisenden, die nach Rückkehr Fieber und/oder Zeichen eines grippalen Infektes entwickeln, sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben, um möglichst früh die Krankheitsursache zu erkennen und behandeln zu können.

Cholera:
Generell besteht in den Regionen im Norden, Westen und Osten des Landes ein erhöhtes Infektionsrisiko für Cholera, das insbesondere die einheimische Bevölkerung betrifft. Von der Cholera betroffen sind u.a. die Empangeni-Region (v.a. die unteren Regionen des Umfolozi-Distrikts, sowie Hlabisa, Ngwelezane und Eshowe/Nkandla), die Südküste (KwaDukuza/Stanger, Jozini, die Ugu-Region), des weiteren die Eastern Cape-Provinz, die Northern Province und Port Shepstone. Eines der größten Probleme bildet verunreinigtes Trinkwasser. Vor allem unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem sind von der Cholera betroffen. Das Infektionsrisiko für Reisende ist sehr gering. Reisenden sind gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene-Maßnahmen empfohlen. Grundsätzlich kann die Cholera-Impfung für Reisende bei Aufenthalten in Cholera-Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen, erwogen werden. Empfohlen ist die Cholera-Impfung für Einsätze bei Katastrophen und Flüchtlingssituationen in endemischen Gebieten (WHO), speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen.

Diverse Infektionskrankheiten:
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen stets durchgeführt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80 – 90 % aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen, ist daher ein Typhus – Impfschutz sinnvoll. Bei Reisen in Länder mit einem erhöhten Hepatitis A-Vorkommen sollte ein Hepatitis A-Impfschutz in Erwägung gezogen werden.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfempfehlungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fitfortravel.de.

Geographische Lage:
Länge: 18,5° östl. Länge
Breite: 34° südl. Breite

Amtssprache:
Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa, Tswana, Nordsotho, Südsotho, Tsonga, Swazi, Ndebele, Venda


Währung:Rand

Landesvorwahl:0027

Zeitverschiebung:MEZ +1h

Stromversorgung/-spannung: 220 und 230 Volt, 50 Hertz, ein Adapter ist erforderlich

Adresse der Botschaft:
Botschaft der Republik Südafrika
10785 Berlin
Tiergartenstraße 18

Tel.:+49 30 220730
Fax:+49 30 22073190
berlin.consular@foreign.gov.za
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