Holsteinische Schweiz

Schleswig Holstein

Holsteinische Schweiz

Die Holsteinische Schweiz ist reich an seiner Natur. Dagegen ist  Kiel  arm an historischen Baudenkmälern. Der Grund ist die Zerstörung im zweiten Weltkrieg. Es existieren nur noch Teile des erbauten Schlosses und des Franziskanerklosters aus dem 13 Jh. Wenn man einen guten Ausblick über die Fördestadt Kiel riskiert, muss man zum Wahrzeichen der Stadt, dem Campanile- Turm, der dem Turm in Venedig nachempfunden wurde.
Kiel selbst legt mehr Wert auf die Maritime. Alleine die Kieler Wochen halten Besucher in ihren Atem und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mitten im Zentrum befindet sich der Fährhafen, welches einmalig für die Stadt ist. Der Nord-Ostsee-Kanal mündet im Ortsteil Holtenau in die Kieler Förde. Dem Ostseearm verdankt Kiel seine Entstehung. Anfang des 13. Jahrhunderts entstand seine Bedeutung als Schiffbauort. Große Anteile an Kiels Wachstum hatte Preußen. Um 1871 machte man Kiel zum Reichskriegshafen. Deshalb wurde Kiel zum größten Teil auch im zweiten Weltkrieg zerstört.
Urlaub in Kiel bedeutet auch die Shoppingmeile Sophienhof, die vom Hauptbahnhof zum Holstentörn und dann wiederum zur Holstenstraße führt. Die Meile war Deutschlands erste Fußgängerzone.
An einem weiteren Wahrzeichen der Stadt Kiel, dem Kieler Schloß, angekommen, sieht man nördlich die Reste des ehemaligen Westflügels. In der Nachbarschaft befindet sich der Ostseekai ,von wo aus die Fähren ihre Fahrt beginnen. Wenn man jetzt wieder Richtung Bahnhof geht, kommt man zum Schifffahrtsmuseum, dass sehr interessant ist, und dies sagt ein Laie. Hinter dem Ostseekai kann man sehr schön bis hin zur Blücherbrücke schlendern. Wenn man Glück hat, sieht man hier auch das berühmte Segelschulschiff, die Gorch Fock, am Kai ankern. Genau gegenüber auf der Ostseite der Förde mündet die Schwentine in die langgestreckte Meeresbucht. Dieser Fluss durchläuft die Holsteinische Seenplatte, wo so mancher schon mit seinem Boot gepaddelt ist.

Holsteinische Schweiz

Holsteinische Schweiz

Von Kiel gelangt man auf der B76 zum Luftkurort Preetz, wo sich das Torhaus des ehemaligen Benediktehrkloster befindet. Man sagt auch, dass Preetz das Tor zur Holsteinischen Schweiz ist. Die Klosteranlage beherbergt in ihrer Mitte die Stiftskirche aus dem 14. Jahrhundert. Sie ist wiederum umgeben von Wohngebäuden der Stiftsdamen. Die Fachwerkhäuser sind sehr gut erhalten.
Uns zieht es weiter auf der B76 in Richtung Plön, dass mit seinem Wahrzeichen, dem Schloss, welches um 1600 erbaut wurde, richtig protzt. Die Stadt Plön kann man am besten vom hochgelegten Schlossberg bestaunen. Auch vom Parnass Aussichtsturm hat man einen schönen Ausblick auf Plön.
Der Plöner See lädt zu einer Radtour ein. Man kommt hier an mancher Sehenswürdigkeit rund um den See vorbei und sollte dies unbedingt für einen Tag einplanen Man wird es nicht bereuen. Der Radweg ist sehr gut ausgeschildert, und man trifft unterwegs auf viele Menschen. Hier möchte ich ihnen den Landschaftspark mit seinem Herrenhaus in Nehmteen ans Herz legen.

Holsteinische Schweiz

Unsere Reise geht Richtung Eutin, in die Rosenstadt. Der Schlossgarten wurde im 18. Jahrhundert zum Landschaftspark umgewandelt. Auf dem Markt befindet sich das älteste Bürgerhaus. Wenn es die Zeit zulässt sollte man einen Abstecher in das Ostholstein Museum am Schlossplatz einplanen.Nur 20 km von Eutin entfernt zieht der Badeort Timmendorfer Strand jährlich unzählige Sonnenhungrige an und lädt nicht nur zum Baden ein.
Über den Kurort Bad Malente, der eine reiche Wald- und Wasserumgebung um sich birgt, geht es nach Lütjenburg, dass sich durch eine Reihe Historischer Gebäude bis weit über die Landesgrenzen einen Namen gemacht hat. Von Lütjenburg kann man sehr schön zur Hochwacht wandern – rund um den Binnensee. In Hochwacht ist eine Golfanlage, wo für den Golfsportler alles geboten wird. Anfänger wie ich, gehen lieber erst einmal in die Golfschule in Hochwacht. Wer den aktiven Urlaub sucht, ist hier genau richtig. Zurück in Lütjenburg fahren wir weiter nach Panker, welches für seine Trakehnerzucht bekannt ist. Unsere Reise führt uns entlang der Ostseeküste vorbei an unzähligen Zeltplätzen und kleinen Gemeinden Richtung Neu Schönberg. Hier kann man kulturell einiges erleben. Natürlich kommt der aktive Mensch auch nicht zu kurz. Am besten man erkundet Schönberg mit dem Rad. Dies kann man auf der Kulturellen- oder der Maritimenroute tun. Jeder der Radrouten hat sein Ambiente für sich und birgt einiges an Sehenswürdigkeiten.

Labode

Labode

Von Schönberg geht es herüber nach Labode mit seinem Yachthafen und seinem Meerwasser- Hallenbad. In Labode kann man die ausfahrenden und einfahrenden Schiffe begutachten und ihnen zuwinken. Dies kann man am besten vom Marine-Ehrenmal machen. Nachdem wir uns in Labode gut ausgeruht haben, geht es wieder zurück nach Kiel, wo unser dreiwöchiger Urlaub endet und es wieder Richtung Heimat geht.