Algarve – Portugal

Die Algarve, der südlichste Landstrich Portugals, liegt quasi zwischen Europa und Afrika. Einzigartig und atemberaubend schön ist hier die Küstenlandschaft von der Natur erschaffen worden.

Jeder Abschnitt hat sein eigenes, unverwechselbares Gesicht. Kilometerlange, feinsandige Strände erstrecken sich an der „Sandalgarve“, der östlichen Hälfte der Küstenregion. Rot und gelb leuchtende, bizarr geformte Klippen mit kleinen, einsamen Sandbuchten bestimmen das Bild der „Felsalgarve“ im Westen. Genau auf der Spitze zwischen beiden liegt Faro, die Provinzhauptstadt. In der sehenswerten barocken Altstadt sind zahlreiche attraktive Geschäfte, die Kathedrale und der Bischofspalast einen Besuch wert.
Jahrhundertelang von Arabern beherrscht, erinnert die Algarve in vieler Hinsicht eher an Afrika als an Europa. Die Mauren brachten die Kunst der Azulejos ins Land, detailreich bemalte Fliesen, die Häuser, Gassen und Parkanlagen wie das schmucke Schloss des Fürsten von Estói verzieren. Sie legten die fruchtbaren Gartenlandschaften an, die heute für ein grünes und abwechslungsreiches Landschaftsbild sorgen. Als filigrane, schlanke Schornsteine tarnten die Muslime nach der christlichen Rückeroberung ihre Minarette in Faro. Und sie verewigten sich in der dunkleren Hautfarbe der Algarvios.