Der Harz

Die Grenze der DDR  verlief mitten durch den Harz. Heute bietet der Harz , das gesamte Mittelgebirge den zahlreichen Besuchern eine einmalige Naturlandschaft, die den Nationalparlk “ Hochharz“ mit seinem 1142m hohen Granitmassiv , dem Brocken, einschliesst.

Höhenluftkurorte und Bäder,lassen den Harz für jeder mann   zur Erholungs- und Erlebnisregion werden.

©Marc-Neugebauer/Pixelio

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Seit der Wiedervereinigung ist der Harz mit dem1142m hohe Brocken wieder ein“ gesamtdeutscher“ Berg, den Naturfeunde aus Ost und West erklimmen. Schon Goethe und Heine rühmten seine geheimnisvolle Aura und die  Naturschönheiten, die man heute durch den Status als Nationalpark erhalten möchte.
Das zauberhafte IIsetal ist ein ideales Wandergebiet. Bad Harzburg, der mondäne Kurort im Norden, und die Fachwerkstadt Wernigerode laden zum Flanieren ein, wärend Torfhaus,  Schierke und Braunlage reizvolle Ziele für Wintersportler sind.

Wernigerode

Schon am Ende des Mittelalters allerdings galt Wernigerode als recht wohlhabend. Damals blühte der Handel des Handwerks. Alle wollen in der hübschen Altstadt, das Rathaus mit seinen hübschen Erkertürmchen bestaunen. Diese und unterschiedliche Fachwerkhäuser aus fünf Jahrhunderten hat die Stadt einer Zahl von größeren und kleineren Bränden zu verdanken, in der jeweils modernen Architektur wurde es schnell neu aufgebaut wieder.

©H.-Möer/Pixelio

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Wann das Rathaus gebaut wurde, weiß niemand,erstmalig wurde es 1277 erwähnt.
1472 hatte Graf Heinrich es den Bürgern geschenkt. Die durften dort Hochzeiten feiern aber nur von Samstag bis Montagabend und mit höchstens 120 Personen.
Auch heute wird hier noch geheiratet, gefeiert wird allerdings wo anderst.
Schmuck geworden ist das Gothische Haus, ein Patritzer Haus  aus dem 15 Jahrhundert, das schon auf einer Abrissliste stand. Glücklicherweise blieb es jedoch als Hotel erhalten.

In wenigen anderen Orten  hat die Altbausubstanz die DDR Jahre  so unbeschadet überstandenwie hier,Plattenbauten sieht man nur ausserhalb von Wernigerode.
Auf der Breiten Strasse, die schon im Mittelalter so hieß und Teil einer alten Handelsstrasse  war, muß man immer wieder stehenbleiben, so viel Schönes gibt es oft an einem einzigen Haus  zu entdecken.Einige Häuser erkennt man nicht mehr als Fachwerke da sie durch lauter Schnitzerei ein abstracktes Bild erhalten haben,ein Knabe mit einem Totenkopf, Fabeltiere, Lanndschaften, Masken und Engelsköpfen

Geht man vom Marktplatz über den Klimt zur Oberpfarrkirche St. Sylvestri, so überquert man vermutlich  ältestes  Wernigeroder  Territorium. Oberpfarrkirche 13, das Gemeindehaus, ist selbst für das fachwerkverwöhnte Wernigerode einzigartig mit seinen in Kerbschnittechnik angefertigten Hexagramm, Stern- und Sonnenrädern.

Das nah gelegne Ilsenburg muß man auch gesehen haben. Vorher sollte man noch die viereinhalb Kilometer zum Schloß hinaufgehen, das wie im Bilderbuch über die Stadt  thront. Mit der Bahn kann man aber auch vom Markt hinnauffahren.
Mittelaterliche Wehranlage, Barockschloß und Ritterburg im Still des Historismus,   Verschiedene Epochen prägten das Schloß. Auch als Feudalmuseum war es eine Attraktion und der Besucherandrang sehr groß. Wer die 250 Räume sehen möchte sollte genung Zeiz mitbringen. Die mit Orginalmöbeln ausgestatteten  Königszimmer und die Schlosskirche ändschädigen für die langen Wartezeiten und sind den Besuch wert.

Mit der Harzquerbahn könnte man nun durch Haserode, von hier stammt der Name der beliebten Biermarke, nach drei Annen Hohne fahren, wo die Brockenbahn nach Schierke und seit  1992 auch wieder zum Brocken abzweigt.

Ilsenburg

Den vielleicht schönsten Weg haben dann diejenigen hinter sich, die von Ilsenburg aus gekommen sind. Das freundliche Harzrandstädtchen, besitzt mehrere Forellenteiche. Einer davon liegt direkt vor dem Wintergarten eines schönen Hotels. Der Lutkurot Ilsenburg hat nach der Wende ein Bum durch den Fremdenverkehr erlebt. Vor der Wende lag Ilsenburg im Schatten von Bad Harzburg.
Heute kommen Naturfreunde gerne nach Ilsenburg um die schönen Wanderrouten beginend am Blochhauer zu erkunden. Im historischen Schloß Ilsenburg , das zusammen mit den Rest des ehemaligen Benediktiner Klosters einen beeindruckenden Komplex bildet, ist heute ein Hotel untergebracht.

Die Eisenbahn

Von der Geschichte Bad Harzburgs blieben nur die Reste einer alten Burg die auf Heinrich IV. zurückzuführen ist, sonst nichts.
Entscheidend für die Entwicklung Bad Harzburg zum Kurbad war jedoch, das der Finanzdirektor Amsberg 1837-1841 die erste deutsche Staatseisenbahn von Braunschweig nach Harzburg bauen lies.

Der Kaiserweg und der Brocken

Das wildromantische  Eckertal und die Rabenklippen mit ihren herrlichen Blick  zur anderen Seite sind Ersatz für alles. Auf dem Burgberg beginnt zudem mit den 40 Kilometer langen Kaiserweg der bekannteste Streckenwanderweg quer über den Harz.
Vom nahen ,811 Meter hoch gelegenen Torfhaus, das eigentlich ein riesiger Parkplatz mit gigantischen Sendeanlagen und kleiner Siedlung ist , eröffnen sich nicht nur ideale Wintersportmöglichkeiten. Hier beginnt auch ein achteinhalb Kilometer langer Brockenwanderweg.

Der Harz beherbergt auch den Wintersport

Die höchsten begehbaren Harzgipfel waren bis zur Wiedervereinigung die Braunslager Hausberge, der Wurmberg mit 971 Metern und die Achtermannshöhe mit 962 Metern.Viele Wintersportgrößen hinterliessen hier ihre Spuren.
Wer die Hexentreppe nicht kennt wird diese prähistorische Anlage auf dem Wurmberg nicht wahrnehmen.
Im Sommer kann man den Sprungturm der Wurmberger Schanze besteigen. Der Brocken ist ganz nah, und der Blick reicht von hier bis zum Kyffhäuser und nach Schierke.

Schierke

Das kleine Schierke , eine Ansammlung hübsch renovierter Fachwerhäuser, Hotels und Cafes, lag zu DDR Zeiten im Grenzsperrgebiet und konnte nur mit ein Passierschein betreten werden.

Wer in Schierke kein Bett mehr findet,sollte sich inden schönen Harzort Elend umschauen.Eine Unterkunft im Harz sollte man lieber vor sein besuch im Harz buchen.
Schierke ist der letzte Ort unterhalb des Brockens,den man mit dem Auto erreichen kann. Wer hier in die Brockenbahn steigt , bezahlt genauso viel wie von Wernigerode aus.
Zu Fuß gibt es unterschiedlich anspruchsvolle Routen zum Gipfel.

Der Brocken

Der Harz und sein Brocken den man oft im Nebel nicht sehen kann. Nur ein Wolkenmeer und darüber Sonne. Dann steht man allein auf dem Gipfel und weiß nicht, wohin. Die Bahn, der Brockenwirt, der Nachbar alles vom Nebel eingehült. Isländische Temperaturen, selbst im August wo  selten mehr als zehn Grad sind. Die Spionagekuppe wurd inzwischen abgebaut und vollständig entfernt.Heute führt ein bequemer Wanderweg um die Brockenkuppe.